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Über uns
Thaya
Grün ist die Farbe der Hoffnung und Grün ist Thayas Farbe.
Thaya kam Anfang April 2007 zu mir, sie stammt aus der berüchtigten Tötungsstation Son Reus auf Mallorca. Gebrochener Körper, gebrochene Seele.
Sie brauchte über ein Jahr, bis sie sich wirklich öffnen konnte, aber seitdem macht sie riesige Sprünge.
Die autistischen Phasen, wenn sie ganz tief in ihre eigene Welt abtauchte und für mich gar nicht mehr zu erreichen war, bleiben seit damals aus.
Außenstehende merken ihr heute nicht mehr viel an, sogar ihre Angst vor Fremden, insbesondere Männern, hat sich weitestgehend gelegt. Nur mit unruhigen Kindern, kläffenden Schäferhunden und Heißlufballons wird sie wohl in diesem Leben nicht mehr warm, aber das muss sie auch nicht.
Oft habe ich an meiner Entscheidung gezweifelt, stand verzweifelt vor einem neuen Problem. Aber es hat sich 100-fach gelohnt und sie zahlt es mir jeden Tag 1000-fach zurück. Sie ist ein echter "Verlasshund" geworden.
Leider ist sie von ihrem Vorleben auch gesundheitlich sehr gezeichnet, trotzdem hoffe ich, dass wir noch einige schöne Jahre haben werden.
Mein Video für Thaya ist nur im Internet Explorer sichtbar.
Lia
Lia bedeutet "die Löwenhafte". Der Name ist Programm, ich habe ihn gewählt, weil sie sich als 5kg schweres Wurschti gegen meine großen Galgos durchsetzen musste.
Lia stammt aus einer Tötungsstation in Alicante, wo sie im Alter von nur wenigen Tagen mit Mutter und Geschwistern abgegeben wurde. Ein Tierschutzverein hat sie vor der Frist gerettet und mit 7 Wochen kam sie bereits zu uns. In ihrem Pass steht, sie wurde am 4.1.2008 geboren.
Lia ist mein kleines Arbeitstier, sie begleitet mich mit Zug und Bus zur Uni, auf Exkursionen, zum Agility (wo sie sich als wahrer Agi-Crack erwiesen hat), Fahrradfahren und Schwimmen, einfach überall hin. Dabei ist sie einfach nicht platt zu kriegen.
Sie schläft immer unter meiner Decke, denn sie weiß, wie man sich möglichst unauffällig verhält. Genau genommen führt sie damit das privilegierteste Leben unter meinen Hunden, aber wer kann dem kleinen Faltenhund schon etwas abschlagen? In einzigartiger Manier runzelt sie die Stirn, stampft mit den Vorderpfoten auf und raunzt dabei wie ein Kleinkind. Schreeecklich, wie sie uns erzogen hat ;)
Als Baby konnte ich mit ihr in der Stadt kaum einen Meter gehen, jeder musste sie begutachten und streicheln und sie liebte es.
Leider hat sie trotzdem nach der Kastration eine gewisse Scheu vor fremden Menschen entwickelt. Auch geht sie nicht mehr wie meine anderen Junghunde an neue Situationen (oder speziell beim Agility an neue Geräte) heran, sie ist sehr vorsichtig und immer auf der Hut. Misstrauen ist ihre Überlebensstrategie, vielleicht ein Teil ihres Straßenhunderbes? Dafür kennt sie keine Angst vor großen Hunden und mischt bei jedem Windhundtreffen kräftig mit. Typisch Terrier, denn das ist die Rasse, die man ihr am meisten anmerkt.
Ohne Lia wäre das Leben nur halb so lustig!
Die Zwillinge
Meine beiden Whippets tauchen eigentlich nur im Doppelpack auf, was ihnen den gemeinsamen Rufnamen "die Whippen", "Twins" oder eben "Zwillinge" eingebracht hat. Geplant war es nicht, gleich 2 Welpen (und noch dazu äußerlich so ähnliche) aufzunehmen, und überhaupt waren wir ja eigentlich an diesem 18. Oktober nur zum Kennenlernen der Zuchtstätte bei Katja und Christian Herschke in Grabenstätt am Chiemsee. Wie es dann doch dazu kam, dass vetpet Bo und Buddy bei uns einzogen...lässt sich heute nicht mehr genau nachvollziehen ;)
Wie auch immer, geboren wurden sie am 2. September 2008, am 2. November durfte ich sie abholen.
Ich war ihnen vom ersten Moment an völlig verfallen, verliebt in diese wundervollen, zarten Geschöpfe. Sie sind meine Seelenhunde und ich kann Stunden damit verbringen, sie zu beobachten. Oft vergesse ich, wie jung sie eigentlich noch sind, so viel Weisheit und Erhabenheit strahlen sie aus.
Die kleinen Fabelwesen schliefen in der ersten Nacht bereits 10 Stunden durch und waren, bis auf wenige Ausrutscher, vom ersten Tag an stubenrein.
Sie lieben alles auf dieser Welt und wurden mit einer gehörigen Portion Urvertrauen ausgestattet, für sie gibt es nichts Schlechtes im Leben.
In der Hundeschule verblüfften sie die anderen Kursteilnehmer und Trainer mit ihrer Unerschrockenheit und Folgsamkeit, wenn sie denn mal aufgetaut waren. Im wahrsten Sinne des Wortes, sie froren nämlich auch mit Mäntelchen in den ersten Minuten erbärmlich.
Beide waren körperlich sehr frühreif, mit etwa 14 Wochen begann der Zahnwechsel und mit 6 Monaten waren sie in der Höhe ausgewachsen.
Die Namensfindung gestaltete sich schwierig, Buddy wollte nicht auf den von mir auserwählten Namen Azrael hören und so blieb es nach einigen Wochen doch bei Buddy. Genau genommen beschreibt dieser Name ganz wunderbar seinen Charakter, Buddy ist der Kumpel-Typ unter den Hunden, immer fröhlich, immer gut gelaunt und für jede Unternehmung zu haben. Dabei schaut er so (treu-)herzig, man könnte ihn den ganzen Tag knuddeln. Mein Baby Buddy.
Buddy war von Beginn an ganz erpicht mit mir zu arbeiten und erwies sich als überaus intelligent. Am 3. Tag übten wir bereits das Ablegen und Bleiben mit Clicker (Sitz und Platz hatte er am Tag zuvor in 3 Minuten erlernt). Im Kopf war er immer viel weiter als andere Welpen in seinem Alter.
Mit 3 Monaten begann er, im Garten gezielt das Beinchen zu heben, mit 4 Monaten öffnete er alle Türen im Haus, mit 5 Monaten auch die senkrecht gestellten Türgriffe. Vielen Dank an dieser Stelle für die Türknäufe, sponsored by Mama ;)
Buddy hat keinen besonders ausgeprägten Jagdtrieb, er ist mehr der Mitläufer und lässt einen Hasen für ein Gutti auch mal einfach Hase sein. Lieber jagt der Frisbees und Stöckchen, apportiert aufs Feinste aus dem Wasser in die Hand, auch weit außerhalb der Badesaison.
Wie war das gleich mit den Windhunden, dem Wasser und dem Gehorsam?
Vielleicht ist Buddy auch einfach nur ein ganz besonderer Windhund ;)
Buddy hat im Alter von 22 Monaten die Abschlussprüfung zum Therapiehund erfolgreich bestanden und ist uneingeschränkt zugelassen.
"Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust..."
Bo tauften wir um auf Enya, was mit der Bedeutung "kleines Feuer" oder "die Feurige" genau ihr Wesen trifft.
Sie ist der typische Windhund, unabhängig, freiheitsliebend, edel (wenn sie möchte), verschmust, willensstark und mit einem wahrhaft feurigen Temperament ausgestattet. Manche würden meinen, sie ist ein stures Luder ;)
Ich liebe sie dafür. Enya ist ein Traum von einem Hund.
Enya hat eine enorme Sprungkraft und Ausdauer, mir blieb wörtlich der Mund offen stehen, als sie mir mit 12 Wochen aus dem Stand auf die immerhin 109cm hohe Arbeitsplatte sprang, auf der ich gerade ihr Futter zubereitete. 1,50m sind für sie heute kein Hindernis und es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass sie die Schnellste im Rudel ist. Mit zum Paket gehört eine gute Portion Jagdtrieb, wie es sich für einen Windhund eben gehört. Coursing ist ihre Disziplin! Zugleich kann sie unheimlich sanft sein, katzenhaft und, ja, auch treu.
Durch ihre Augen kann man auf den Grund ihrer Seele blicken...meint man ;)